Warum Meal Prep dir hilft, deine Ziele zu erreichen

Meal Prepping liegt voll im Trend. Du hast eigentlich schon lange Lust, es auch mal auszuprobieren, aber irgendwie fehlt dir dann doch die Motivation und du schiebst den Versuch schon wieder auf die nächste Woche? Zugegeben, das Vorkochen von Mahlzeiten für die gesamte Woche klingt wirklich aufwendig. Aber es lohnt sich!

Und es hilft dir dabei, dich gesund zu ernähren und deine Fitness-Ziele zu erreichen. Damit du es diese Woche endlich wirklich schaffst, habe ich dir hier die besten Gründe für Meal Prepping zusammengestellt:

1. Du hast die volle Kontrolle

Wenn du deine Ernährung umstellen willst, erfordert das Motivation und Durchhaltevermögen. Viiieeel Durchhaltevermögen. Denn wenn wir hungrig sind, werden wir besonders anfällig für schnelle Versuchungen. Ruck zuck meldet sich die kleine Stimme in deinem Hinterkopf und flüstert dir zu: „Einmal ist keinmal!“ und „Das hast du dir verdient!“. Das Problem: Besonders im Anfangsstadium deines neuen Fitness-Plans ist es unheimlich wichtig, dass du durchhältst. Du musst deine alten Gewohnheiten ablegen und die neue Routine verinnerlichen. Ein einziger Fehlschlag tötet meist sofort deine gesamte Motivation und du gibst auf. Vorgekochte Mahlzeiten helfen dir, auch in schwachen Momenten nicht einzuknicken und dich an deine Pläne zu halten.

2. Du sparst Geld

Essen zu bestellen oder in der Kantine zu kaufen, kostet mehr Geld, als es selbst zu kochen. Das wissen wir alle. Was aber fast noch schlimmer ist: Oft ist das gekaufte Mittagessen einfach nur enttäuschend. Kantinen-Essen (egal ob im Büro oder in der Schule) ist meist nicht nur ungesund, sondern auch alles andere als lecker. Dafür dann auch noch die überteuerten Preise zu zahlen, fühlt sich wirklich doof an. Beim Meal Prep sparst du nicht nur Geld, weil du Lebensmittel in größeren Mengen kaufen kannst, sondern kannst auch noch selbst bestimmen, was auf der Speisekarte steht. So stellst du sicher, dass dir dein Mittagessen tatsächlich schmeckt! Ein weiterer Kostenfaktor, den allerdings viele vergessen: Besonders in stressigen Phasen kommt es öfter vor, dass man vergisst, was man noch im Kühlschrank hat und am Ende der Woche total viele Lebensmittel entsorgen muss, weil sie schlecht geworden sind. Das ist nicht nur Lebensmittelverschwendung, sondern auch bares Geld, das da im Mülleimer landet. Beim Meal Prepping weißt du immer ganz genau, was du an Zutaten brauchst und verwertest sie alle. So gibst du nie wieder Geld für Essen aus, das du am Ende doch nur in deinem Kühlschrank vergammelt.

3. Keine Ausreden mehr

Der Tag war lang und die Arbeitskollegen nervig. Noch dazu herrscht im Kühlschrank gähnende Leere und in einer halben Stunde musst du auch schon wieder los zur abendlichen Verabredung. Da willst du am liebsten einfach nur noch schnell eine Tiefkühlpizza in den Ofen schieben oder auf dem Weg beim Imbiss vorbei. Zum Glück hast du dir schon ein leckeres und gesundes Abendessen vorbereitet, das nur noch aufgewärmt werden muss! Meal Prepping spart soooo viel Zeit und du stellst sicher, dass du auch an stressigen Tagen deinem Ernährungsplan treu bleibst. So schlägst du der Pizza-Versuchung geschickt ein Schnippchen!

4. Das Kalorien zählen hat ein Ende

Du bist der Chef! Du hast ein Fitness-Ziel und einen Plan, wie du es erreichen kannst. Und weil du selbst kochst und dir Zeit dafür nimmst, weißt du auch ganz genau, was in deinem Essen steckt. In Kochbüchern und auf Rezeptseiten steht immer ganz genau, wie viele Kalorien, Proteine etc. in einem Essen stecken. Indem du deine Mahlzeiten vor kochst hast du daher ganz einfach jederzeit die Kontrolle darüber, was du zu dir nimmst. Nie wieder versteckter Zucker, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe! Meal Prep hilft dir dabei, ohne schlechtes Gewissen zu essen und nie wieder vor einer Speisekarte zu sitzen und im Kopf auszurechnen, wie viele Kalorien ein bestimmtes Gericht wohl hat.

5. Nie wieder Heißhunger-Attacken!

Wenn du deine Mahlzeiten so planst, dass sie ausgewogen sind, wirst du automatisch weniger naschen. „Ausgewogen“ heißt, dass du auf eine gute Balance aus „guten“ Fetten, Proteinen, Vollkornprodukten und Gemüse achtest. Eine solche Ernährung hat zur Folge, dass du den ganzen Tag über mehr Energie hast und dich satt, aber nicht vollgestopft fühlst. So verhinderst du Gelüste nach Süßigkeiten und Snacks, ohne das Gefühl zu haben, dir etwas verbieten zu müssen! Und wenn du nach einer Weile des Meal Prepping bemerkst, dass du zwischendurch doch immer Lust auf einen kleinen Snack hast, kannst du den gezielt einplanen. Pack einfach ein paar Gemüsesticks oder eine Handvoll Nüsse mit ein. Mit dieser gesunden Knabberei im Gepäck läufst du erhobenen Hauptes am Süßigkeitenautomaten vorbei!

Bereitest du dein Essen bereits vor? Oder bist du noch ein Meal Prep Neuling? Wenn du Fragen zu dem Thema hast, dann schreib mir einfach alles in die Kommentare!

Deine Sophia Thiel


Ich liebe Meal Prep und kann mir einen Alltag ohne vorgekochte Mahlzeiten gar nicht mehr vorstellen. Im Laufe der Jahre habe ich mich durch alle Tipps und Tricks durchgearbeitete und meine ganz persönlichen Methoden entwickelt. In meinem neusten Buch MIT MEAL PREP ZUR TRAUMFIGUR* findest du 60 Rezepte und alle meine persönlichen Tipps rund um das Thema Vorkochen.

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Comments

  • Johanna

    Liebe Sophia.
    Ich habe gerade dein Buch meal prep bestellt. Ich habe große Hoffnung in diese Form der Ernährung . Du kochst
    also immer für 2 Tage vor? Sind in deinen Rezepten alle genauen Kalorienangaben ? Ich freue mich auf nächste Woche. Starte schon vor Neujahr und werde es so schaffen. Ein wenig Bammel hab ich schon . Es wird dann jedoch Bestandteil meines Tagesablaufes sein.
    Liebe Grüße Johanna

    Reply to Johanna
    • Sophia

      Hallo liebe Johanna! Ganz viel Freude mit dem Meal Prep Buch! Super gut, dass du schon vor Neujahr startest! Es ist total normal, dass du ein paar Bedenken hast. Sieh es aber am besten ganz entspannt und positiv. Versuche dir motivierende Dinge in den Alltag einzubauen und dir immer dein Ziel vor Augen zu halten! Es ist nie einfach alte Gewohnheiten zu ändern, deswegen bitte nicht von null auf hundert gehen, sonst hast du nachher zu viel Druck den du dir machst und bist am Ende noch enttäuscht, wenn du nicht alles zu 100% durchziehst. Lieber Schritt für Schritt in deine neue Routine finden, dann läufst du auch nicht Gefahr, dass du alles hinschmeisst, weil du dir zu viel vorgenommen hast. Du schaffst das!

      Reply to Sophia
  • Steffen

    Hallo Sophia,
    ich bin seit kurzem auch Meal Prepper und frage mich für wieviel Tage man am besten vorkochen kann, bevor irgendwas schlecht wird. Wie machst du das

    Reply to Steffen
    • Sophia

      Hallo lieber Steffen! Ich persönlich bereite meine Mahlzeiten für zwei Tage vor, wenn ich genau weiss, dass ich unterwegs bin und viel auf dem Plan steht. Es hängt immer ganz stark von den Lebensmitteln ab die du benutzt und ob du die Möglichkeit hast alles konstant kühl zu lagern. Manche Lebensmittel wie Kartoffeln, Reis oder Linsen vertragen die Lagerung gut, andere leider nicht. Gerne kann ich mal einen kleinen Guide zu dem Thema machen. Liebe Grüße!

      Reply to Sophia

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