Schon beim Gedanken an Treppen tut dir alles weh? Du lasst die Haare heute einfach mal offen, weil du die Arme heben müsstest, um dir einen Zopf zu machen? Glückwunsch, du hast Muskelkater!

Was das genau bedeutet und wie du deinenMuskelkater am schnellsten und schonendsten wieder loswirst, liest hier!

 

Was ist Muskelkater eigentlich?

 

Bevor es an die Tipps geht, solltest du verstehen, warum dir gerade alles so weh tut: Die Schmerzen beim Muskelkater kommen von sogenannten Mikro-Verletzungen. Diese entstehen, wenn du ungewohnte Bewegungen machst oder den Muskel durch starkes Training mehr forderst als vorher. Muskelkater ist also ein gutes Zeichen! Sind diese Mikro-Verletzungen nämlich erst einmal verheilt, ist dein Muskel stärker als zuvor. Bis es soweit ist, kannst du zum Glück einiges tun, um diesen Heilungsprozess zu unterstützen und die Schmerzen zu lindern.

 

Ab in die Badewanne

 

Gönne dir und deinen Muskeln doch mal ein richtig schönes Vollbad. Die Wärme lockert und entspannt die Muskeln und fördert die Durchblutung. So unterstützt du die Heilung und der Muskelkater ist in Null komma nix weg! In Drogerien und Apotheken bekommst du außerdem spezielle Muskelentspannungsbäder, deren natürliche Inhaltsstoffe besonders gut helfen bei Muskelkater und Verspannungen. Ein normales Schaumbad tut es aber auch!

 

Mit Wärme die Durchblutung fördern

 

Du hast keine Badewanne? Keine Sorge! Ein entspannender Besuch in der Sauna ist genauso effektiv. Und falls du nicht so der Sauna-Typ bist, kannst du auch auf wärmende Cremes zurückgreifen. Die gibt es in Drogerien oder beim Apotheker und sie helfen dir ganz nebenbei, deinen Muskelkater loszuwerden. Trag sie einfach morgens vor der Arbeit, abends beim Entspannen oder immer wieder zwischendurch auf – deine Muskeln werden es dir danken!

Leichte Bewegung

 

Vorsichtige Bewegung kann dabei helfen, deinen Muskelkater zu lindern. Doch Vorsicht: Damit meine ich kein richtiges Training! Das würde den Muskelfasern nur schaden und hätte den gegenteiligen Effekt. Geh stattdessen lieber eine runde Spazieren und genieße die frische Luft. Das hilft nicht nur bei Muskelkater, sondern macht den Kopf frei und gönnt dir eine kleine Auszeit.

 

Vorsicht bei Massagen

 

Wenn dich der Muskelkater plagt, klingt eine Massage verlockend. Bei Verspannungen hilft sie ja schließlich auch, oder? Das ist an sich auch nicht verkehrt, jedoch darf sie keinesfalls zu stark ausfallen! Zu starker Druck strapaziert deine Muskeln und macht die Schmerzen nur noch schlimmer. Leichte Massagen können allerdings dabei helfen, die Muskeln zu entspannen.

 

Die richtige Ernährung bei Muskelkater

 

Damit deine Muskeln sich regenerieren und heilen können, brauchen sie Unterstützung. Neben Ruhe und Wärme kannst du auch auf deine Ernährung achten: Durch eiweißreiche Lebensmittel lieferst du deinem Körper die richtigen Stoffe, die er zum Muskelaufbau braucht. Außerdem solltest du genug trinken! Das sage ich zwar ständig, aber Wasser ist eben ein echtes Wundermittel und unterstützt den Muskelaufbau. Gönne dir also eine extra Portion Proteine und ein großes Glas Wasser und dein Körper erledigt den Rest!

 

Ganz egal ob du nun alle Tipps gegen Muskelkater befolgst oder nur ein oder zwei: Die Hauptsache ist, dass du den betroffenen Muskeln Ruhe gönnst. Um sich zu erholen und zu heilen brauchen sie nämlich ungefähr 48 Stunden. Das bedeutet also mindestens 2 Tage Trainingspause! Die genaue Zeit hängt allerdings sehr von der Stärke deines Muskelkaters ab und kann daher variieren. Trainiere also einfach andere Körperstellen und sei in den nächsten Tagen etwas flexibler mit deinem Trainingsplan. Dann schaffst du auch ganz bald wieder die fiesen Treppen, versprochen!

 

Waren deine Geheimtipps gegen Muskelkater dabei? Wenn nicht, dann rein damit in die Kommentare damit wir sie ausprobieren können!

Deine Sophia Thiel